Kriegsgräberstätte
Die Kriegsgräberstätte auf dem Friedhof St. Georgen in Bayreuth erinnert an die Opfer von Krieg und Gewalt während des Zweiten Weltkriegs.
Sie wurde ab Herbst 1944 als Soldatenfriedhof angelegt und ab 1951 vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge erweitert.
Heute ruhen dort 992 Kriegstote – darunter deutsche Soldaten, zivile Bombenopfer sowie über 100 ausländische Opfer, viele davon Zwangsarbeiter*innen aus Osteuropa.
Nach den verheerenden Luftangriffen im April 1945 fanden zahlreiche Frauen, Kinder und Zwangsarbeiter auf dem Gelände ihre letzte Ruhestätte. Viele der Gräber sind mit einfachen Symbolkreuzen versehen; ein Teil der Bestatteten blieb namentlich unbekannt.
Die parkähnlich gestaltete Anlage dient heute als Ort des Gedenkens, mit regelmäßigen Gedenkfeiern – etwa am Volkstrauertag.
Bildquellen: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Bayreuth_St._Georgen_Unbekannter_Soldat.jpg
https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Friedhof_St_Georgen_Kriegsgr%C3%A4berst%C3%A4tte_2020_xy2.jpg
https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Bayreuth_Kriegsgr%C3%A4berst%C3%A4tte_St._Georgen-20190324-RM-170540.jpg